Was passiert mit den leerstehenden Gebäuden?

Oftmals ziehen die Umsiedler_innen schon Jahre vor der bergbaulichen Inanspruchnahme aus ihren Häusern aus. Nachdem der Abbruch aufgrund verschiedener Faktoren (Naturschutz, Erhaltung des Ortsbildes) oftmals nicht zeitnah nach dem Auszug erfolgt, kann es sein, dass Gebäude jahrelang leerstehen. Erfolgt keine Zwischennutzung durch RWE werden die Gebäude vor Vandalismus gesichert. Dazu werden Fenster- und Türöffnungen leerstehender Anwesen nach der Übernahme durch RWE unter Berücksichtigung des Ortsbildes gesichert, damit ein Zerstören von Fenstern und Türen und ein Eindringen in die Gebäude möglichst vermieden wird. Dies wird durch ein Herunterlassen von Rollläden oder Verschließen der Öffnungen mit Spanplatten bzw. Mauerwerk erfolgen.
Um für die noch im Alt-Ort wohnenden Umsiedler_innen das Ortsbild so weit wie möglich zu erhalten, werden Anpflanzungen, Gärten und Rasenflächen von leerstehenden Gebäuden von RWE Power bis zum Abriss gepflegt.
Hin und wieder kann es sein, dass der Abriss eines Gebäudes vorgezogen wird um Vandalismus vorzubeugen. Dies wird zum Beispiel beim Krankenhaus Immerath diskutiert.

Quelle: RWE Power – Rückbaukonzept für Borschemich (4.5.2012)

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