Wie läuft die Umsiedlung einer Ortschaft ab?

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Die Umsiedlung einer Ortschaft gliedert sich in drei Phasen: Planung, Umsiedlung und bergbauliche Inanspruchnahme. In der Regel dauert der gesamte Prozess von der ersten Planung bis zum Abriss des letzten Gebäudes ca. 20 Jahre. In der Regel wird davon ausgegangen, dass die Planung ca. sechs Jahre dauert, die Umsiedlung ca. neun Jahre und der Abriss und die folgende bergbauliche Inanspruchnahme des gesamten Ortsgebiets ca. fünf Jahre. Die Zeiträume schwanken teilweise erheblich. Zum einen durch unvorhersehbare Begebenheiten, zum anderen um die gemeinsame Umsiedlung mehrerer Orte auf einmal zu gewährleisten, die zu unterschiedlichen Zeiten bergbaulich in Anspruch genommen werden.
In der Phase der Planung wird der Braunkohleplan für die betreffende Ortschaft erstellt (quasi das Drehbuch der Umsiedlung), der Standort der neuen Ortschaft wird festgelegt und entsprechende Infrastruktur hergestellt.

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