Häufige Fragen

1. Tagebau

Was ist ein Tagebau?

Ein Tagebau ist ein Oberbegriff aus dem Bergbau. Es handelt sich um eine Örtlichkeit, in der oberflächennah Bodenschätze gewonnen werden, ohne dass wie im Untertagebau Schächte oder Stollen angelegt werden. In Garzweiler wird Braunkohle abgebaut.

Mit einem Tagebau, vor allem bei großflächigem und langjährigem Betrieb, geht zunächst eine einschneidende Landschaftsveränderung einher, da auch die Erdschichten oberhalb des zu fördernden Rohstoffes, das Deckgebirge, abgetragen werden. Das bedingt oft eine massive Absenkung des Grundwassers, welche sich auch auf die umliegenden Landschaften auswirkt. Durch die Absenkung des Grundwasserspiegels kann es in angrenzenden Regionen zu Absackungen des Erdreichs kommen, die Schäden an Gebäuden (“Bergschaden”) verursachen können. Das abgepumpte Grundwasser wird meist in umliegende Flüsse eingeleitet oder zur Erhaltung von Feuchtgebieten in Tagebaunähe versickert. Ein nicht unerheblicher Teil des gehobenen Grundwassers wird im Tagebau zu Immissionsschutzzwecken und als Lösch- und Brauchwasser verwendet.
Während des laufenden Tagebaubetriebes dient der anfallende Abraum in der Regel auf der Kippenseite des entstandenen Loches zur Wiederverfüllung. Danach erfolgt meist eine sogenannte Rekultivierung der Landschaft: es werden Agrarland, forstwirtschaftliche Flächen und/oder Naherholungsgebiete geschaffen. Wegen des Flächenbedarfs und der Einflüsse auf Landschaft und Grundwasser war und ist das Einrichten von Tagebauen oft umstritten. Zum Betrieb eines Tagebaus werden manchmal ganze Ortschaften umgesiedelt.

Quelle:
Wikipedia – Tagebau (25.3.2014)

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Was ist ein Braunkohleplan?

Ausschnitt aus dem Braunkohleplan Immerath: Lage von Neu-Immerath Ausschnitt aus dem Braunkohleplan Immerath: Lage von Neu-Immerath[/caption]

Braunkohlenpläne legen auf der Grundlage des Landesentwicklungsprogrammes und von Landesentwicklungsplänen sowie in Abstimmung mit den Gebietsentwicklungsplänen im Braunkohlenplangebiet Ziele der Raumordnung und Landesplanung fest, soweit es für eine geordnete Braunkohlenplanung erforderlich ist.
Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen Braunkohlenplänen, die ein Abbauvorhaben betreffen und Braunkohlenplänen, die die Darstellung von Umsiedlungsorten zum Gegenstand haben.

In Braunkohlenplänen, die ein Abbauvorhaben betreffen, wird insbesondere folgendes festgelegt:
– wie weit sich der Tagebau räumlich erstreckt
– wie nachteilige Folgen des Tagebaus (z.B. für den Wasser- und Naturhaushalt) vermieden bzw. gemindert werden
– zu welchen Zeitpunkten Straßen vom Abbau erfasst und wie die Verkehrsbeziehungen aufrechterhalten werden
– wie das Abbaugebiet rekultiviert wird

In Braunkohlenplänen, die die Darstellung von Umsiedlungsorten zum Gegenstand haben, erfolgt insbesondere die Festlegung
– der umzusiedelnden Ortschaften
– der Umsiedlungsfläche
– des Umsiedlungszeitraums,
– ergänzender Regelungen, u.a. für die Umsiedlung von Mietern sowie von landwirtschaftlichen und gewerblichen Betrieben

In der Praxis können Braunkohlenpläne, die ein Abbauvorhaben betreffen, zugleich Braunkohlenpläne sein, die die Darstellung von Umsiedlungsorten zum Gegenstand haben. Dies ist dann der Fall, wenn es Orte im Abbaugebiet gibt, die bereits innerhalb eines Zeitraumes von ca. 15 Jahren ab Beginn der planerischen Arbeiten bergbaulich in Anspruch genommen werden sollen. So regelt der Braunkohlenplan Garzweiler II neben dem Abbaugeschehen auch die Umsiedlung der Orte Otzenrath, Spenrath und Holz.

Folgende Braunkohlepläne für Garzweiler gibt es:

– Garzweiler II – Umsiedlung Otzenrath, Spenrath und Holz (PDF)
– Umsiedlung Immerath, Pesch und Lützerath (PDF)
– Umsiedlung Borschmich (PDF)

Der Braunkohleplan für den nächsten Umsiedlungsabschnitt (Keyenberg, Kuckum, Ober- und Unterwestrich, Beverath) soll bis Mitte 2015 erstellt werden (Quelle).

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2. Garzweiler

Was ist der Tagebau Garzweiler?

Der Braunkohletagebau Garzweiler ist ein Tagebau der RWE Power (bis 2003 der RWE Rheinbraun AG), im rheinischen Braunkohlerevier in Nordrhein-Westfalen und wurde nach dem Dorf Garzweiler in der Gemeinde Jüchen (Rhein-Kreis Neuss) benannt. Das Dorf Garzweiler wurde vom Braunkohletagebau abgebaggert und ist heute – insbesondere im Umfeld der Umweltbewegung – ein Synonym für den Abbau von Braunkohle im Tagebau.
Der Großtagebau Garzweiler (heute Garzweiler I) entstand im Jahre 1983 durch den Zusammenschluss der bestehenden Abbaufelder Frimmersdorf-Süd und Frimmersdorf-West. Frimmersdorf-Süd war seinerseits um 1960 aus dem Zusammenschluss zweier Gruben (Grube Neurath und Grube Heck) hervorgegangen, deren Ursprünge bis ins 19. Jahrhundert zurückreichen. Der Abbau durch das RWE-Tochterunternehmen RWE Power AG erfolgte bisher im ersten von zwei geplanten Abschnitten Garzweiler I und II. Garzweiler I betrifft ein 66,0 Quadratkilometer großes Gebiet östlich der mittlerweile abgebaggerten Trasse der Autobahn A 44, das Abbaugebiet Garzweiler II betrifft das westlich der A 44 gelegene Gebiet und ist 18 Quadratkilometer kleiner als Garzweiler I.
Der Tagebau Garzweiler macht die Umsiedlung von mehreren Ortschaften nötig.

Quelle:
Wikipedia – Tagebau Garzweiler (25.3.2014)

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3. Garzweiler besuchen

Kann die Kirche von Borschemich noch besichtigt werden?

Nein, die Kirche wurde im November 2014 endgültig geschlossen.
(Stand: 25.11.2014)

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Kann ich Pesch noch besuchen?

Nein, das ist nicht mehr möglich. Die letzten Gebäude von Pesch wurden im April 2014 abgerissen. Mittlerweile ist die Ortslage nicht mehr zu erreichen, da diese mittlerweile zu RWE Betriebsgelände erklärt wurde und damit ein Betreten verboten ist.

(Stand 30.08.2014)

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Kann man die alten Dörfer besichtigen?

Ja klar, das ist möglich. Du kannst die Dörfer wie jedes anderes Dorf besuchen und besichtigen, zu mindestens solange diese noch zum größten Teil nicht abgerissen sind. Aber es gibt ein paar Dinge zu beachten. Auch wenn es nicht so aussieht: Fast bis zum kompletten Abriss leben noch Menschen in den Dörfern. Verhalte dich daher bitte angemessen. Bleib auf den öffentlichen Wegen, betrete keine Privatgrundstücke, nimm nichts mit (es gibt dort nichts herrenloses, alles gehört irgendwem), betritt kein Betriebsgelände. Diese Regeln werden vom RWE Werkschutz, der Polizei und einer privaten Securityfirma, die regelmäßig patrouilliert, scharf kontrolliert.
Die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist kaum noch möglich, da der regelmäßige Busverkehr von Erkelenz nach Alt-Borschemich und Alt-Immerath im Dezember 2014 eingestellt wurde. Also entweder kommst du mit dem Auto oder du fährst mit der Bahn bis nach Erkelenz und von da aus weiter mit dem fahrrad.

Stand: 21.01.15

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Kann ich den Tagebau besichtigen?

Unbenannt

Ja, das ist möglich. Für Gruppen – insbesondere Nachbarn, Schulen, Hochschulen und Fachbesucher – bietet der RWE Besucherdienst nach Anmeldung während des ganzen Jahres kostenlos Führungen in die Tagebaue und Kraftwerke an. Dazu muss eine schriftliche Anfrage an RWE gestellt werden (hier). Für Einzelbesucher_innen bietet RWE öffentliche Tagebautouren zu festen Terminen an, diese werden auf der Homepage von RWE kommuniziert. 2014 gibt es keine Termine mehr. An zwei offiziellen Aussichtspunkten kann man auch selbstständig einen Blick in den Tagebau Garzweiler werfen. Diese befinden sich zur Zeit auf Höhe des Autobahndreiecks Holz im Norden und im Süden bei Jackerath. Hier finden Sie alle Informationen (PDF).

ACHTUNG: Der Aussichtspunkt “Autobahndreieck Holz” wird im Herbst/Winter 2014 an den Standort Hochneukirch-Süd verlegt. Dieser Aussichtspunkt ist dann über den Autobahnanschluß Wanlo zu erreichen.

Stand: 16.11.2014

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4. Die Umsiedlung

Was passiert mit den Wäldern und Parks?

Um das Ortsbild so lang wie möglich zu erhalten, werden großflächige Anpflanzungen, wie etwa Wälder oder Parks, erst in den zwei Jahren vor der bergbaulichen Inanspruchnahme eines Gebietes gerodet. Die Rodungsperiode geht immer von Anfang Oktober bis Ende Februar.
Quelle: RWE Power – Rückbaukonzept für Borschemich (4.5.2012)

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Was passiert mit den Friedhöfen?

Auch die Friedhöfe müssen umsiedeln. In der Regel wird am Umsiedlungsstandort ein neuer Friedhof errichtet. Sobald dieser funktionsfähig ist, werden im Altort keine Bestattungen mehr durchgeführt. Gräber, bei welchen die Ruhezeit noch nicht abgelaufen ist, werden auf den neuen Friedhof umgebettet. Ältere Grabstätten werden zu einem Massengrab auf dem neuen Friedhof zusammengefasst. Zu den Umbettungszeiträumen (zweimal im Jahr) wird der alte Friedhof komplett gesperrt.

Stand: 22.01.2015 (kein Gewähr)

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Was passiert mit der Infrastruktur (Straßen, Plätze, Leitungen)?

Die öffentliche Erschließung (Straßen, Plätze, Leitungen) wird zugweise nach Auszug der Bewohner unter Berücksichtigung der Abbauplanung und nach dann erfolgender Entwidmung durch die zuständigen Behörden in der Endphase der Umsiedlung, zurückgebaut. Der Rückbau von Straßen wird in der Endphase von Umsiedlungen auch dazu genutzt eine erschwerte Zufahrt zu den Orten zur Vermeidung von wilden Müllablagerungen und widerrechtlichem Betreten zu gewährleisten.

Quelle: RWE Power – Rückbaukonzept für Borschemich (4.5.2012)

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Was passiert mit den denkmalgeschützten Gebäuden?

Auch denkmalgeschützte Gebäude werden abgerissen. Jedoch werden von Baudenkmälern vor dem Abbruch umfangreiche Dokumentationen erstellt. Laut RWE werden Denkmalpflger_innen vor und während des Abrisses eingebunden um Untersuchungen durchzuführen.
Diese Einbindung findet auch bei Bodendenkmälern statt. Bodendenkmale sind z.B. Friedhöfe oder alte Fundamente, wie unter Kirchen. So finden nach Abriss der oberirdischen Gebäude umfangreiche Grabungen zur Dokumentation und Untersuchung der Bodendenkmäler statt, bevor das Gebiet abgebaggert wird.

Quelle: RWE Power – Rückbaukonzept für Borschemich (4.5.2012)

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Was passiert mit den leerstehenden Gebäuden?

Oftmals ziehen die Umsiedler_innen schon Jahre vor der bergbaulichen Inanspruchnahme aus ihren Häusern aus. Nachdem der Abbruch aufgrund verschiedener Faktoren (Naturschutz, Erhaltung des Ortsbildes) oftmals nicht zeitnah nach dem Auszug erfolgt, kann es sein, dass Gebäude jahrelang leerstehen. Erfolgt keine Zwischennutzung durch RWE werden die Gebäude vor Vandalismus gesichert. Dazu werden Fenster- und Türöffnungen leerstehender Anwesen nach der Übernahme durch RWE unter Berücksichtigung des Ortsbildes gesichert, damit ein Zerstören von Fenstern und Türen und ein Eindringen in die Gebäude möglichst vermieden wird. Dies wird durch ein Herunterlassen von Rollläden oder Verschließen der Öffnungen mit Spanplatten bzw. Mauerwerk erfolgen.
Um für die noch im Alt-Ort wohnenden Umsiedler_innen das Ortsbild so weit wie möglich zu erhalten, werden Anpflanzungen, Gärten und Rasenflächen von leerstehenden Gebäuden von RWE Power bis zum Abriss gepflegt.
Hin und wieder kann es sein, dass der Abriss eines Gebäudes vorgezogen wird um Vandalismus vorzubeugen. Dies wird zum Beispiel beim Krankenhaus Immerath diskutiert.

Quelle: RWE Power – Rückbaukonzept für Borschemich (4.5.2012)

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Wie läuft die Umsiedlung einer Ortschaft ab?

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Die Umsiedlung einer Ortschaft gliedert sich in drei Phasen: Planung, Umsiedlung und bergbauliche Inanspruchnahme. In der Regel dauert der gesamte Prozess von der ersten Planung bis zum Abriss des letzten Gebäudes ca. 20 Jahre. In der Regel wird davon ausgegangen, dass die Planung ca. sechs Jahre dauert, die Umsiedlung ca. neun Jahre und der Abriss und die folgende bergbauliche Inanspruchnahme des gesamten Ortsgebiets ca. fünf Jahre. Die Zeiträume schwanken teilweise erheblich. Zum einen durch unvorhersehbare Begebenheiten, zum anderen um die gemeinsame Umsiedlung mehrerer Orte auf einmal zu gewährleisten, die zu unterschiedlichen Zeiten bergbaulich in Anspruch genommen werden.
In der Phase der Planung wird der Braunkohleplan für die betreffende Ortschaft erstellt (quasi das Drehbuch der Umsiedlung), der Standort der neuen Ortschaft wird festgelegt und entsprechende Infrastruktur hergestellt.

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Wie erfolgt der Abriss einer Ortschaft?

Üblicherweise erstellt RWE Power ein Rückbaukonzept, welches jährlich überarbeitet wird. Dieses wird der zuständigen Kommune übermittelt (Bei Garzweiler II in den meisten Fällen die Stadt Erkelenz und der Kreis Heinsberg).
Generell gelten bei dem Abriss von Ortschaften folgende Grundsätze:

– Vorrangig ist der Rückbau der freistehenden Anwesen.
– Anschließend werden Häusergruppen berücksichtigt, die übergeben und komplett leerstehend sind.
– In unmittelbarer Nachbarschaft und auch gegenüber von noch bewohnten Anwesen werden i.d.R. keine Häuser abgebrochen.
– Straßen-, Brunnen- und Leitungsbau sowie sonstige betriebliche Maßnahmen können ebenfalls bestimmend für den Abbruchstermine sein.

Der Abriss erfolgt dann wie folgt:

– Entkernen der Häuser und Einbringen von verwertbaren Bauteilen wie Fenster und Türen etc. in den Stoffkreislauf
– Abbruch der baulichen Anlagen i.d.R. mit z.B. Hydraulikbagger mit entsprechenden Abbaugeräten wie Abbruchzange oder Stahlschere
– Trennen von Baumischabfällen, Holz, Asbest etc. und Verbringung in Container, anschließend fachgerechte Entsorgung
– Eisensuche des geräumten Grundstücks insbesondere der Baugrube (dient der Sicherheit der Braunkohle-Schaufelradbagger)
– Verfüllen der Baugrube (zur Wahrung des Ortsbildes) oder zu einen späteren Zeitpunkt Beiziehen des Geländes bzw. Liegenlassen

Quelle: RWE Power – Rückbaukonzept für Borschemich (4.5.2012)

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5. Immerath

Wann wurde die Kirche von Immerath entwidmet?

Der Immerather Dom wurde am 23.Oktober 2013 entwidmet.

Stand: 30.08.2014

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Wann wird die Kirche von Immerath abgerissen?

Das kann man nicht genau sagen. Bereits im Oktober wurde die Kirche entwidmet und ist damit kein heiliger Ort mehr und kann abgebrochen werden. Im April 2014 wurde die Kirche an den neuen Eigentümer, RWE Power, übergeben. Die Kirche kann nicht mehr betreten und besichtigt werden. Nachdem das Gebiet von Immerath 2017 vom Tagebau abgebaggert werden wird und Kirchen üblicherweise relativ spät abgerissen werden, wird es wohl ca. 2016 soweit sein.

Stand: 08.08.14

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Was passiert mit dem Krankenhaus Immerath?

Das Krankenhaus Immerath wurde schneller als geplant in die Abbruchplanungen 2013/2014 aufgenommen, d.h. es ist nicht unwahrscheinlich, dass das Gebäude bis Ende des Jahres abgerissen wird. Grund für die Vorziehung ist wohl eine gewisse Anziehungskraft des Krankenhauses auf Touristen. So hat das Gebäude eine gewisse Berühmtheit in diversen Lost Places Foren gefunden und auch Jugendliche nutzen das Krankenhaus als Treffpunkt. Erste Rodungen vor dem Krankenhaus sind bereits erfolgt. Das Krankenhaus darf nicht betreten werden und wird sehr scharf durch die Polizei und der RWE Security Firma bewacht.

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Was passiert mit der Immerather Mühle?

Obwohl am zukünftigen Tagebaurand gelegen, wird auch die Immerather Mühle abgerissen werden. Da dieses Gebäude ein Identifikationsmerkmal von Immerath war gab und gibt es Bestrebungen, die Mühle entweder neu aufzubauen oder zu mindestens eine Erinnerung im neuen Ort zu schaffen. Bisher wurde aber noch keine Lösung gefunden. (Stand 30.08.2014)

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6. Borschemich

Wann wurde die Kirche von Borschemich entwidmet?

Der letzte Gottesdienst fand am Sonntag den 23. November 2014 (Christkönigstag) um 15 Uhr statt. Nach dem Gottesdienst wurde das Allerheiligste aus der Kirche getragen und in einer Prozession in die Kirche von Keyenberg gebracht. Damit ist die Kirche geschlossen und wird nicht mehr genutzt.
Stand: 25.11.14

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Wann wird die Kirche von Borschemich abgerissen?

Nachdem der Abriss von Borschemich bis 2017 abgeschlossen sein soll und Kirchen üblicherweise zuletzt abgerissen werden, wird die Kirche wohl 2016/2017 abgebrochen.

Stand: 08.08.14

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Kann die Kirche von Borschemich noch besichtigt werden?

Nein, die Kirche wurde im November 2014 endgültig geschlossen.
(Stand: 25.11.2014)

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Bis wann wird Borschemich abgerissen?

Der Abriss von Borschemich startete Ende 2012 und soll laut RWE Ende 2017 abgeschlossen sein. Es hat sich gezeigt, dass oftmals einzelne Gebäude noch länger bestehen. Dabei handelt es sich oft um landwirtschaftlich genutzte Gebäude, wie z.B. das Gut Spenrath, welches bis Mitte 2013 bestand.

Quelle: RWE Power – Rückbaukonzept für Borschemich (4.5.2012)

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7. Pesch

Kann ich Pesch noch besuchen?

Nein, das ist nicht mehr möglich. Die letzten Gebäude von Pesch wurden im April 2014 abgerissen. Mittlerweile ist die Ortslage nicht mehr zu erreichen, da diese mittlerweile zu RWE Betriebsgelände erklärt wurde und damit ein Betreten verboten ist.

(Stand 30.08.2014)

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