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Kuckum

450 Bewohnerinnen und Bewohner
werden seit 2016 umgesiedelt

Ab dem Jahr 2027 wird das Gelände auf dem Kuckum heute liegt vom Tagebau Garzweiler abgebaggert. Dazu wird die Bevölkerung seit 2016 nach Nord-Erkelenz umgesiedelt. Kuckum existiert seit 1385. Heute leben ungefähr 450 Dorfbewohner*innen in dem Ort. Die denkmalgeschützte Kirche wurde 1890 errichtet und wird auch zusammen mit dem gesamten Dorf abgerissen werden.

Zeitleiste Umsiedlung Kuckum, Keyenberg, Westrich & Berverath

Planung der Umsiedlung wird konkret
Der Braunkohleausschuss beschließt für den kommenden Umsiedlungsabschnitt (Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich, Berverath) zwei Braunkohlepläne erstellen zu lassen, einen für Keyenberg, einen für die restlichen Orte. Damit haben die Bewohner die Möglichkeit, sich noch zu entscheiden, ob die fünf Orte gemeinsam Umsiedeln wollen, oder in zwei getrennten Verfahren.
Umsiedlungsstandort wird gesucht
In einem Verfahren unter Beteiligung der Bevölkerung der Orte wird ein Umsiedlungsstandort gesucht. Dazu werden sieben Suchräume definiert, welche in öffentlichen Workshops vorgestellt und diskutiert werden.
Wahl des neuen Standortes
Am 25. November 2012 wählen die Bewohner der fünf Dörfer in geheimer Wahl den Standort ihres neuen Dorfes: Erkelenz-Nord. Von 1345 Wahlberechtigten haben 874 gewählt, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 63%. 564 Stimmberechtigte haben sich für den Standort Erkelenz-Nord entschieden, dies sind 66,7%.
Planung des neuen Ortes
In diversen Bürgerforen und Befragungen wird die Ausgestaltung des neuen Ortes konkretisiert.
Baubeginn Neu-Keyenberg
Im April 2016 erfolgt der erste Spatenstich für den neuen Ort. Im Mai ist Baubeginn für die Infrastruktur des Ortes: Kanäle, Leitungen, Straßen etc.
Beginn der Umsiedlung
Beginn der gemeinsamen Umsiedlung von Keyenberg, Kuckum, Oberwestrich, Unterwestrich und Berverath. Die Bewohner der Dörfer haben damit "Umsiedlerstatus".
Entwurf Kirche vorgestellt
Die Pläne für die neue Kirche von Neu-Keyenberg werden vorgestellt. Dieser Neubau ersetzt sowohl die Kirchen von Keyenberg und Kuckum als auch die Kapelle von Berverath. Elemente der alten Gebäude sollen sich im Neubau wiederfinden: Teile der Fenster, einzelne Einrichtungsgegenstände und Steine aus dem Mauerwerk. Baubeginn ist wahrscheinlich im Sommer 2020. Foto: Dewey & Blohm-Schröder Architekt.
Kirchen verkauft
Die Kirchen von Keyenberg und Kuckum und die Kapelle Berverath werden von der Pfarrei Christkönig an RWE verkauft. Die Initiative "Alle Dörfer bleiben" hatte 3000 Unterschriften gegen den Kirchenverkauf gesammelt.
Abriss von Keyenberg
Nach aktueller Planung wird der Tagebau Keyenberg ca. 2023 erreichen.
Abriss von Kuckum & Westrich
Nach aktueller Planung wird der Tagebau Kuckum, Ober- und Unterwestrich ca. 2027 erreichen.
Abriss von Berverath
Nach aktueller Planung wird der Tagebau Berverath ca. 2028 erreichen.
16.09.2010
2010 bis 2012
25.11.2012
2012 bis 2015
09.04.2016
01.12.2016
23.03.2018
16.09.2019
ca. 2020 bis 2023
ca. 2020 bis 2027
ca. 2020 bis 2028

Alle Grafiken/Karten in der Zeitleiste: Stadt Erkelenz

Zwölf Dörfer werden für den Tagebau abgerissen

Fünf Dörfer wurden bereits komplett zerstört, von einem ist fast nichts mehr über und sechs weitere werden zur Zeit umgesiedelt. Zwei bis drei Einzelhöfe, die endgültige Abbaugrenze ist noch nicht ganz sicher, werden gegen Ende des Tagebaus umgesiedelt werden.

X

Holz (alt)
† 2008

X

Pesch (alt)
† 2014

X

Otzenrath (alt)
† 2007

X

Spenrath (alt)
† 2013

X

Borschemich (alt)
† 2017

X

Borschemich (alt)
† 2017

X

Keyenberg (alt)
† 2023

X

Lützerath (alt)
† 2020

X

Immerath (alt)
† 2020

X

Kuckum (alt)
† 2027

X

Unterwestrich (alt)
† 2027

X

Oberwestrich (alt)
† 2027

X

Berverath (alt)
† 2028

X

Immerather Mühle
† 2018

X

Immerather Dom
† 2018

X

Kirche Keyenberg
† 2023

X

Eggerather Hof
† 2030

X

Roitzerhof
† 2035

X

Weyerhof
† 2035

X

Otzenrath (neu)
* 2001

X

Spenrath (neu)
* 2001

X

Holz (neu)
* 2001

X

Immerath (neu)
* 2006

X

Keyenberg & Kuckum (neu)
* 2016

X

Borschemich (neu)
* 2006